
Den passenden Futures-Kontrakt auszuwählen, ist oft schwieriger, als es scheint: Der Ticker allein reicht nicht aus, um Positionsgröße, Wert einer Kursbewegung und das tatsächliche Risiko einzuschätzen. Bei RTY/M2K kommt hinzu, dass es zwei Kontraktgrößen gibt und sich der Russell 2000 nicht immer im Gleichschritt mit ES und NQ bewegt.
Futures auf Small Caps sind interessant, weil sie den Zugang zu einem Marktsegment eröffnen, das auf Zinsen, Konjunkturerwartungen und eine veränderte Risikobereitschaft anders reagieren kann. In diesem Leitfaden erfahren Sie, welche Merkmale RTY und M2K haben, wie sie funktionieren, worin sie sich von ES/NQ unterscheiden und welche Risiken bestehen.
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Was sind E-mini Russell 2000 (RTY) und Micro E-mini (M2K) Futures?
Der Russell 2000 ist ein Aktienindex, der rund 2.000 US-Unternehmen mit geringer Marktkapitalisierung (Small Caps) umfasst. Anders als im S&P 500 und im Nasdaq-100, in denen die größten Konzerne ein hohes Gewicht haben, bildet der Russell 2000 die Entwicklung kleinerer börsennotierter US-Unternehmen ab.
Direkt mit dem Index arbeiten können Sie nicht, wohl aber mit Futures der CME Group. Dafür gibt es zwei Kontrakte: RTY (E-mini Russell 2000) und M2K (Micro E-mini Russell 2000). Beide beziehen sich auf denselben Index, unterscheiden sich aber in der Größe: Bei gleichem Indexstand ist das Nominalvolumen von M2K zehnmal kleiner als das von RTY.
In der Praxis können Sie so die Positionsgröße an Ihr Handelskonto und Ihr akzeptables Risiko anpassen. RTY eignet sich für größere Positionen, mit M2K lässt sich das Exposure feiner steuern – ohne den Markt zu wechseln, den Sie beobachten.
Für die Analyse ist wichtig: Der Index spiegelt die Entwicklung der Aktien wider, RTY und M2K dagegen sind eigenständige Börseninstrumente mit eigenen Kursen, eigenem Handelsvolumen und eigenem Orderflow. In ATAS können Sie die Aktivität der Marktteilnehmer direkt am Futures-Markt untersuchen – mit Footprint-Charts, Delta und weiteren Tools der Volumenanalyse.
Kontraktspezifikationen von RTY und M2K
RTY und M2K beziehen sich auf denselben Index, den Russell 2000, unterscheiden sich aber in der Kontraktgröße. Hier sind die wichtigsten Parameter, die Sie vor Beginn der Analyse kennen sollten.
| Parameter | RTY — E-mini | M2K — Micro E-mini |
|---|---|---|
| Ticker CME Globex | RTY | M2K |
| Kontraktgröße | 50 USD × Indexstand | 5 USD × Indexstand |
| Minimale Preisänderung (Tick Size) | 0,10 Punkte | 0,10 Punkte |
| Tick-Wert (Tick Value) | 5 USD | 0,50 USD |
| Handelszeiten CME Globex | Mo. 0:00 Uhr bis Fr. 23:00 Uhr MEZ/MESZ; tägliche Pause 23:00–0:00 Uhr | Mo. 0:00 Uhr bis Fr. 23:00 Uhr MEZ/MESZ; tägliche Pause 23:00–0:00 Uhr |
| Margin-Anforderungen | Abhängig von Börse und Broker | Abhängig von Börse und Broker |
| Abrechnung bei Verfall | Barausgleich auf Basis der Special Opening Quotation (SOQ) | Barausgleich auf Basis derselben SOQ wie bei RTY |
| Verfallsmonate | März, Juni, September, Dezember | März, Juni, September, Dezember |
Wie wirken sich diese Parameter auf das Risiko aus?
5-Punkte-Kursbewegung: RTY vs. M2K
Bewegt sich der Kurs um 5 Punkte gegen Ihre Position, beträgt der Verlust 250 USD bei einem RTY-Kontrakt bzw. 25 USD bei einem M2K-Kontrakt – ohne Gebühren und Slippage.
Um eine Position zu eröffnen, ist eine Margin erforderlich – eine Sicherheitsleistung, deren Höhe sich je nach Vorgaben der Börse, des Brokers und der Marktlage ändern kann. Prüfen Sie daher vor jedem Trade die aktuellen Anforderungen bei Ihrem Broker. Die Margin entspricht nicht dem maximal möglichen Verlust: Das Ergebnis eines Trades hängt von der Kursbewegung und der Anzahl der Kontrakte ab.
Warum Russell-2000-Futures analysieren?
Mit RTY und M2K können Sie die Kursentwicklung kleinerer US-Unternehmen analysieren, ohne in jedem einzelnen Unternehmen eine Position eröffnen zu müssen. Das ist nützlich, wenn Sie nicht nur die größten Unternehmen aus S&P 500 und Nasdaq-100 im Blick behalten möchten, sondern auch ein weiteres Segment des Aktienmarkts – die Small Caps.
Der Russell 2000 kann sich anders verhalten als ES und NQ. Kleinere Unternehmen hängen oft stärker von den Finanzierungskosten und der Binnenkonjunktur ab. Deshalb kann RTY auf Entscheidungen der Fed, Zinsänderungen und Konjunkturdaten anders reagieren als andere Aktienindizes. Gleichzeitig können sich alle drei Märkte in dieselbe Richtung bewegen – besonders bei starken Marktverwerfungen.
Auch in der Praxis unterscheiden sich die Kontrakte: RTY eignet sich für größere Positionen, M2K ermöglicht eine feinere Anpassung der Positionsgröße an Ihr akzeptables Risiko. Wählen Sie den Russell 2000 aber nicht nur der Abwechslung halber: Prüfen Sie zunächst Liquidität und Kursverhalten und ob dieser Markt zu Ihrer Handelsstrategie passt.
Wer handelt RTY- und M2K-Futures?
Die Kontrakte nutzen sowohl private Trader als auch professionelle Marktteilnehmer – mit unterschiedlichen Zielen: Die einen arbeiten mit den Intraday-Bewegungen des Russell 2000, die anderen sichern Aktienportfolios ab oder beurteilen die Lage der Small Caps.
Private Trader können RTY und M2K anhand von Nachrichten, Konjunkturdaten oder technischen Marken analysieren. Für die Intraday-Analyse ziehen sie den Chart, das Handelsvolumen und die Reaktion des Kurses an wichtigen Marken heran. M2K ist praktisch, wenn die Position kleiner ausfallen soll, ohne den Markt zu wechseln.
Fonds und Vermögensverwalter können Futures nutzen, um das Risiko eines Small-Cap-Aktienportfolios vorübergehend zu reduzieren. Erwartet ein Investor etwa einen kurzfristigen Rückgang in diesem Segment, kann eine Futures-Position die Verluste im Aktienbestand teilweise ausgleichen.
Manche Trader vergleichen den Russell 2000 mit dem S&P 500 und dem Nasdaq-100. Steigen die großen Unternehmen, während der Russell 2000 zurückbleibt, kann das auf eine geringere Marktbreite der Aufwärtsbewegung hindeuten. Eine solche Hypothese sollte jedoch durch weitere Daten bestätigt werden: Eine einzelne Divergenz der Indizes garantiert keine Trendwende.
Was beeinflusst den Kurs der Russell-2000-Futures?
Der Kurs von RTY und M2K hängt von den Zinsen, der Verfassung der US-Wirtschaft, den Geschäftsergebnissen der Unternehmen und der allgemeinen Risikobereitschaft der Anleger ab. Um die Bewegungen dieser Futures zu verstehen, sollten Sie nicht nur die Richtung des Gesamtmarkts berücksichtigen, sondern auch die Besonderheiten kleinerer Unternehmen.
Fed-Entscheidungen und Zinsen. Kleinere Unternehmen sind häufig stärker auf Fremdkapital angewiesen als Großkonzerne. Erwartungen steigender Zinsen können den Russell 2000 daher belasten, Erwartungen einer lockereren Geldpolitik ihn dagegen stützen. Die Reaktion hängt allerdings davon ab, warum sich die Zinsen ändern und was der Markt erwartet.
Konjunkturdaten. Daten zu Inflation, Arbeitsmarkt und Konsumausgaben beeinflussen die Wachstumsprognosen und künftige Entscheidungen der Fed. Überraschende Zahlen können zu starken Bewegungen im RTY führen – vor allem, wenn sie die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern.
Unternehmensergebnisse. Der Russell 2000 umfasst Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Veränderungen bei Umsatz, Kosten und Ergebnisprognosen beeinflussen die Bewertung ihrer Aktien – und damit den Index.
Risikobereitschaft. Sind Anleger bereit, mehr Risiko einzugehen, können Small Caps zusätzliche Nachfrage erfahren. In unsicheren Phasen bauen Marktteilnehmer dagegen häufig Positionen ab. Beobachten Sie die Reaktion von Kurs und Handelsvolumen: Eine Nachricht allein garantiert keine Bewegung in die erwartete Richtung.
Wie analysiert man E-mini Russell 2000 Futures (RTY/M2K)?
Die Analyse von RTY und M2K beginnt mit der Wahl des Kontrakts, der Risikobewertung und einem Trade-Plan. Eine Prognose der Kursrichtung ersetzt keine Vorbereitung: Legen Sie Einstieg, Stop-Loss und Ausstiegsbedingungen im Voraus fest.
1. Wählen Sie den Kontrakt passend zu Ihrem Risiko
RTY und M2K folgen demselben Index, doch bei gleicher Kursbewegung unterscheidet sich das Ergebnis in Geld um den Faktor zehn. Berechnen Sie den möglichen Verlust, bevor Sie eine Position eröffnen, und orientieren Sie sich nicht nur an der verfügbaren Margin.
2. RTY analysieren – Position in M2K führen
Wenn Ihnen die Größe von M2K zusagt, Sie aber die Daten von RTY sehen möchten, aktivieren Sie in ATAS die Funktion Cross Trading. Sie analysieren Chart, Orderbuch und Tape von RTY, während die Orders, die Sie in diesem Chart platzieren, über die Verbindung zu Ihrem Broker an den M2K-Kontrakt gehen. Die Tick Size ist bei beiden Kontrakten gleich – 0,10 Punkte. Der Orderpreis bleibt daher unverändert, und das Ergebnis wird mit dem Tick-Wert von M2K berechnet: 0,50 USD.
Beachten Sie: Die Order wird im Orderbuch von M2K ausgeführt – mit eigener Liquidität und eigenem Spread. Der Ausführungspreis kann daher von dem abweichen, was Sie im RTY-Chart sehen.
Um Cross Trading in ATAS zu aktivieren, öffnen Sie die allgemeinen Einstellungen (Settings -> Common) und setzen Sie ein Häkchen bei der Option Enable Cross-Trading.

Cross Trading in den allgemeinen Einstellungen von ATAS aktivieren
☝🏻 Auf dem integrierten Demo-Server ATAS Sim funktioniert Cross Trading nicht. Dafür muss die Analyseplattform Preisschritte (Ticks), Orderbuch und Liquidität zweier verknüpfter Instrumente gleichzeitig abgleichen – etwa des Basis-Futures ES und des Micro-Kontrakts MES. Der Server ATAS Sim simuliert die Orderausführung ausschließlich innerhalb des einen Orderbuchs, für das der Chart geöffnet ist. Orders aus dem ES-Chart kann er nicht „on the fly“ an ein virtuelles MES-Gateway weiterleiten.
3. Legen Sie Ihr Szenario fest
Markieren Sie Schlüsselmarken, vorherige Hochs und Tiefs sowie Bereiche mit erhöhter Handelsaktivität. Entscheiden Sie im Voraus, was für einen Einstieg passieren muss und welche Bewegung Ihr Szenario ungültig macht.

Unterstützungen und Widerstände mit dem Volumenprofil bestimmen
4. Wählen Sie den Ordertyp
Mit einer Market-Order steigen Sie ein, ohne auf einen bestimmten Preis zu warten – der tatsächliche Ausführungspreis kann jedoch vom erwarteten abweichen. Eine Limit-Order legt einen akzeptablen Preis fest, ihre Ausführung ist aber nicht garantiert. Eine Stop-Order wird ausgelöst, sobald der Kurs ein festgelegtes Niveau erreicht – meist dient sie dazu, Verluste zu begrenzen.
5. Analysieren Sie den Orderflow
Footprint-Charts, Delta und das Volumenprofil helfen Ihnen zu erkennen, wo Abschlüsse stattfinden, wie sich aggressive Käufe und Verkäufe zueinander verhalten und ob eine Bewegung Anschluss findet. In ATAS können Sie diese Daten direkt am Futures-Markt von RTY/M2K analysieren.

Detaillierte Informationen zum Handelsvolumen auf jedem Preisniveau mit dem Cluster-Chart
6. Werten Sie den Trade aus
Prüfen Sie nach dem Schließen, ob Sie Ihren Plan eingehalten haben, wie der Kurs auf das Volumen reagiert hat und ob der Stop nicht zu eng an den üblichen Marktschwankungen lag. Halten Sie Ihre Beobachtungen in einem Trading-Journal fest – so überprüfen Sie Ihre Strategie anhand einer Serie von Trades statt anhand eines einzelnen Erfolgs.
Welche Risiken bestehen bei Russell-2000-Futures?
Mit RTY und M2K können Sie mit einem Small-Cap-Index arbeiten, doch das erfordert ein striktes Risikomanagement. Durch die Hebelwirkung kann schon eine kleine Kursbewegung zu erheblichen Verlusten führen.
Starke Kursschwankungen. Der Russell 2000 kann deutlich auf Konjunkturnachrichten, Fed-Entscheidungen und veränderte Anlegererwartungen reagieren. Ein Stop-Loss hilft, das Risiko zu begrenzen. Bei schnellen Bewegungen oder geringer Liquidität kann die Ausführung jedoch zu einem ungünstigeren Preis erfolgen.
Hebelwirkung. Für eine Futures-Position genügt die Hinterlegung der Margin, das Ergebnis wird jedoch auf Basis der vollen Kontraktgröße berechnet. Läuft der Kurs gegen die Position, kann der Verlust schnell den Betrag übersteigen, den der Trader zu verlieren bereit war.
Liquidität. Zu aktiven Handelszeiten ist die Ausführung meist einfacher als in ruhigen Phasen. Außerhalb der Haupthandelszeiten können sich Spreads und Slippage ausweiten. Prüfen Sie vor dem Einstieg das aktuelle Volumen und den Abstand zwischen bestem Geld- und Briefkurs.
Neuzusammensetzung des Russell 2000. Seit 2026 überprüft FTSE Russell die Indexzusammensetzung zweimal jährlich – im Juni und im Dezember. Die Rekonstitution kann Angebot und Nachfrage bei Aktien beeinflussen, die in den Index aufgenommen oder aus ihm entfernt werden. Behalten Sie die Termine im Blick und berücksichtigen Sie, dass solche Ereignisse die Marktaktivität verstärken können.
Um Ihr Risiko zu kontrollieren, berechnen Sie den möglichen Verlust im Voraus, vermeiden Sie übergroße Positionen und betrachten Sie die vom Broker festgelegte Margin nicht als Maßstab für die Sicherheit eines Trades.
Verfall, Handelszeiten und Abrechnung von RTY/M2K
RTY- und M2K-Futures werden an Werktagen nahezu rund um die Uhr gehandelt, die Hauptkontrakte verfallen quartalsweise. Diese Besonderheiten sollten Sie bei der Planung Ihrer Trades und beim Rollen einer Position in den nächsten Kontrakt berücksichtigen.
Wann verfallen die Kontrakte?
Die CME Group nutzt einen Quartalszyklus: März, Juni, September und Dezember. Prüfen Sie vor dem Eröffnen einer Position die Monatskennung in der Analyseplattform. Je näher der Verfall rückt, desto stärker verlagert sich die Aktivität in der Regel auf den nächsten Kontrakt. Wie Continuous Futures aufgebaut sind und wie Sie sie für die Chartanalyse nutzen, lesen Sie im ATAS-Blog.
Wann wird gehandelt?
RTY und M2K werden an der CME Globex von Montag 0:00 Uhr bis Freitag 23:00 Uhr MEZ/MESZ gehandelt, mit einer täglichen Pause von 23:00 bis 0:00 Uhr. Das entspricht Sonntag bis Freitag, 18:00 bis 17:00 Uhr New Yorker Zeit (ET). Da die USA und Europa die Uhren an unterschiedlichen Terminen umstellen, verschieben sich die Zeiten in einigen Wochen im März sowie Ende Oktober/Anfang November jeweils eine Stunde früher. An Feiertagen können abweichende Handelszeiten gelten.
Wie erfolgt die Abrechnung bei Verfall?
RTY und M2K werden bar abgerechnet – eine Lieferung von Aktien findet nicht statt. Der Schlusswert des auslaufenden Kontrakts richtet sich nach einem speziellen Eröffnungswert des Russell 2000, der Special Opening Quotation (SOQ). Sie wird am Verfallstag aus den Eröffnungskursen der im Index enthaltenen Aktien berechnet. Für RTY und M2K gilt dieselbe SOQ.
Halten Sie eine Position kurz vor dem Verfall, entscheiden Sie rechtzeitig, ob Sie sie schließen oder in den nächsten Kontrakt rollen. Beim Rollen schließen Sie die Position im auslaufenden Kontrakt und eröffnen eine neue im nächsten. Die Kurse der beiden Kontrakte können voneinander abweichen.
Wie unterscheiden sich RTY und M2K von ES- und NQ-Futures?
Mit allen vier Kontrakten können Sie die Bewegung des US-Aktienmarkts analysieren, sie bilden jedoch unterschiedliche Segmente ab. RTY und M2K stehen für Small Caps, ES für 500 führende US-Unternehmen aus verschiedenen Branchen und NQ für die 100 größten Nicht-Finanzunternehmen, deren Aktien an der Nasdaq gehandelt werden. Im Nasdaq-100 spielen Technologieunternehmen eine große Rolle. Mehr über Nasdaq-100-Futures lesen Sie im ATAS-Blog.
| Parameter | RTY | M2K | ES | NQ |
|---|---|---|---|---|
| Basisindex | Russell 2000 | Russell 2000 | S&P 500 | Nasdaq-100 |
| Kontraktmultiplikator | 50 USD × Index | 5 USD × Index | 50 USD × Index | 20 USD × Index |
| Minimale Preisänderung | 0,10 Punkte | 0,10 Punkte | 0,25 Punkte | 0,25 Punkte |
| Tick-Wert | 5 USD | 0,50 USD | 12,50 USD | 5 USD |
| Abgebildete Unternehmen | Small Caps | Small Caps | US-Unternehmen aus verschiedenen Branchen | Größte Nicht-Finanzunternehmen an der Nasdaq |
Welcher Kontrakt passt zu Ihnen?
Wählen Sie den Kontrakt nicht nur nach der Indexzusammensetzung, sondern auch nach Tick-Wert, Volatilität und Liquidität. Berechnen Sie vor jedem Trade den möglichen Verlust unter Berücksichtigung von Stop-Loss und Kontraktanzahl.
Fazit
Mit RTY und M2K können Sie die Entwicklung der Small Caps analysieren und ein Marktsegment beobachten, das auf Konjunkturereignisse anders reagieren kann als S&P 500 und Nasdaq-100. Doch die Wahl des Kontrakts ist erst der Anfang.
Für fundiertere Entscheidungen kombinieren Sie die Kursanalyse mit Daten zu Volumen und Orderflow. Beobachten Sie, wo Marktteilnehmer aktiv werden, wie der Kurs auf große Abschlüsse reagiert und ob eine Bewegung Anschluss findet. Mit den Tools von ATAS untersuchen Sie diese Prozesse direkt im Futures-Chart.
Beginnen Sie mit einem Kontrakt, testen Sie Ihre Strategie an historischen Daten und legen Sie Ihren maximal akzeptablen Verlust im Voraus fest. Konsequente Marktanalyse und Risikokontrolle helfen Ihnen, Handelsentscheidungen auf Basis beobachtbarer Daten statt Emotionen zu treffen.
Häufig gestellte Fragen
E-mini bezeichnet einen Futures-Kontrakt, der kleiner ist als der traditionelle Standardkontrakt auf denselben Index. Mit RTY können Sie die Entwicklung des Russell 2000 analysieren, ohne die Aktien jedes einzelnen Indexunternehmens zu kaufen.
Beide Kontrakte beziehen sich auf den Russell 2000, unterscheiden sich aber in der Größe. Der Multiplikator von RTY beträgt 50 USD je Indexpunkt, der von M2K 5 USD. Der Tick-Wert liegt entsprechend bei 5 USD bzw. 0,50 USD. Mit M2K lässt sich die Positionsgröße feiner steuern.
Einen festen Betrag gibt es nicht. Er hängt vom gewählten Kontrakt, den Margin-Anforderungen von Börse und Broker sowie von Ihrem Risikomanagement ab. Prüfen Sie vor dem Eröffnen einer Position die aktuelle Margin und berechnen Sie den möglichen Verlust unter Berücksichtigung des Stop-Loss. Schöpfen Sie die verfügbare Kaufkraft nicht nur deshalb aus, weil Ihr Broker es erlaubt.
Die minimale Preisänderung beim RTY beträgt 0,10 Indexpunkte, ein Tick ist 5 USD wert. Beim M2K ist die Tick Size gleich, ein Tick ist jedoch 0,50 USD wert. Mit diesen Werten können Sie das mögliche Ergebnis einer Position bei einer bestimmten Kursbewegung berechnen.
Der Russell 2000 hilft, die Lage der Small Caps einzuschätzen, bildet aber nicht die gesamte US-Wirtschaft ab. Seine Entwicklung kann Hinweise auf die Verfügbarkeit von Krediten, die Erwartungen der Unternehmen und die Risikobereitschaft der Anleger geben. Für ein vollständigeres Bild sollten Sie ihn mit anderen Aktienindizes sowie mit Daten zu Arbeitsmarkt, Inflation und Wirtschaftswachstum vergleichen.
Die Informationen in diesem Artikel sind nicht als Aufforderung zur Investition oder zum Kauf/Verkauf von Vermögenswerten an der Börse zu verstehen. Alle Situationen, die in diesem Artikel besprochen werden, dienen ausschließlich dem Zweck, sich mit der Funktionalität und den Vorteilen von ATAS vertraut zu machen.
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